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Nachtgedanken für Montag, 03.09.2007 Veränderung Im Moment bin ich viel auf der Autobahn unterwegs. Vor zwei Wochen musste ich mal wieder Tanken, und da fragte mich ein Passant ob ich ihn mit in Richtung Bayern nehmen kann. Ich fragte mich so zu mir selbst: Warum eigentlich nicht! So nahm ich ihn 300 km ganz in die Nähe von meinem Wohnort. Im Nachhinein merkte ich, dass es echt gut war, ihn mitzunehmen. Ich hatte jemanden zum Quatschen, und er eine prima Mitfahrgelegenheit bis vor die Haustüre. Ich hätte auch nein sagen können. Aber in diesem Moment wo er mich frage, konnte ich nicht anders. Wir sind auch auf das Thema Glauben gestoßen, und er erzählte viel aus seinem Leben, was einfach schief gelaufen ist. Ich hab ihn zwar nicht bekehrt, aber ich denke es war gut, dass er von Gott erfahren hat. Wenn ich heute den Wochenspruch für diese Woche lese, der im Matthäusevangelium steht, dann bestätigt, es mir mein Verhalten. Dort steht: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan! Leider gibt es noch viel zu viele Bereiche in meinem Leben, wo schnell ein Nein für andere, über meine Lippen wandert. Vielleicht ist es echt an der Zeit, alte verrostete Verhaltensweisen abzulegen, und endlich unser Christsein zu leben. Jesus freut sich über das, was wir anderen gutes tun. Für Camillo 92,9 Sebastian Knöchel | ||