Nachtgedanken für Montag, den 27. August 2007

Ende im Gelände

Ich bin total ausgebrannt und hab keine Kraft mehr.

In letzter Zeit treffe ich Menschen, die mir von ihrem Leben erzählen. Ohne jegliche Motivation sind sie auf der Suche nach Ruhe und Kraft.

Mit Gott kommen sie nicht mehr klar, sie mauern sich mit ihren Problemen ein. Was einmal in ihnen brannte ist legst verloschen.

Zu groß sind die Sorgen und Probleme, um sie Gott anzuvertrauen.

Jetzt ist sehr viel Zeit für Gespräche und Gebete nötig, um alte, meist schon in der Kindheit verankerte Geschichten aufzuarbeiten und Gott in die Hände zu legen.

Gott befreit Menschen von ihren Sorgen und schenkt eine ganz neue Lebensqualität.

Im Wochenspruch für diese Woche gibt Gott uns einen ganz klaren Zuspruch, dass er uns nicht vernachlässigt, wenn mal nix mehr geht. In der Bibel steht im Jesaja:

Das geknickte Schilfrohr wird er nicht abbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen.

Gott lässt uns nicht fallen, wenn es nicht so läuft, wie wir das gerne hätten.

Aber noch besser ist es, sich mit seiner Vergangenheit zu beschäftigen und Sachen, die nicht OK vor Gott waren, noch zu klären und täglich um Vergebung und Befreiung von Ängsten oder Zwängen zu beten.

Wenn es auch in deinem Leben mal knübeldick kommt, kannst du dich auf eines Verlassen: Gott ist bei dir und gibt dir die Kraft, die du brauchst um gewisse Lebenssituationen durchzustehen, denn er will nur dein Bestes.

Für Camillo 92,9 Sebastian Knöchel