Nachtgedanken für Montag, 19.08.2007

DEMUT

Heute steht im Wochenspruch ein Wort mit dem ich anfangs nicht viel anfangen konnte. Im ersten Petrusbrief lese ich:

Seine Gnade gilt denen, die zum demütigen Gehorsam bereit sind.

Doch was ist Demut?

Demut klingt für uns meistens eher negativ, ist aber in der Bibel nicht so gemeint. Demut bedeutet sich unter die absolute Herrschaft Gottes zu stellen. Er ist der Chef, der Boss, die Nummer 1 in unserem Leben. Was er macht, was er sagt und wie er es macht ist unbedingt immer richtig. Aha, also doch negativ, könnte man jetzt als jemand denken, der Gott nicht kennt. Gott der Chef, der mir befiehlt, was ich machen soll. Was kann daran schon positiv sein.

Wir kennen Gott aber und weil wir wissen, dass Gott unser Vater ist, der es gut mit uns meint, der uns erlöst hat, ist Demut natürlich für uns positiv.

Demut bedeutet jetzt aber nicht, sich still in die Ecke zu setzen und nichts mehr zu machen, sondern bedeutet, dass ich auch den Mut habe Gott zu dienen und ihm wirklich mein Leben zu geben und ihn wirklich Herr sein zu lassen.

Nur wer Demütig ist, kann erfahren, was Gott mit einem vorhat. Wenn ich bereit bin, mich ganz auf Gott einzulassen, seinen Plan zu erfragen, nur dann kann er mich verändern, und mich benützen.

Und dann erlebst du Sachen, die du dir nie träumen hast lassen.

Für Camillo 92,9 Sebastian Knöchel