Nachtgedanken für Dienstag, 1. Mai 2007

Tag der Arbeit

Heute, am 1. Mai, auch Tag der Arbeit genannt, fand vor 21 Jahren ein blutiger Generalstreik der nordamerikanischen Arbeiterbewegung statt.

Im Laufe der Jahre hat sich der 1. Mai als Gewerkschaftstag eingegliedert. Große Redner machen auf die Probleme der Arbeiter aufmerksam.

Ich finde es gut, dass es das Streikrecht gibt, damit können sich die organisierten Arbeiter ein Stück weit gegen Ausbeutung schützen.

Auch in meinem Leben neige ich manchmal zu Generalstreiks. Ich sag mir, was brauch in denn Gott für mich, ich kann doch alles machen was ich will. Wieso sollte ich da auf ihn noch acht geben.

Ich zieh los, in die Welt, ich kann das alles allein… Was brauch ich Gott? Viel zu oft fall ich dann auf meine große Klappe und muss erkennen, wie schön es doch bei Gott ist. In seiner Nähe ist jemand da, der auf mich aufpasst und mir zuhört.

Ganz kleinlaut muss ich dann zugeben: Ja Vater, ich will zurück zu dir. Gott hält seine Hände auf, und freut sich riesig, dass ich wieder zu ihn kommen will. Schließlich hat er sich sehr klein gemacht und ist Mensch geworden. Der weiss ganz genau, was mich als Mensch bewegt und wie schmerzhaft das Leben sein kann.

Jesus ist näher als du denkst. Also, lass das Streiken im Glauben und fang an zu leben. Der Vater hält dir die Hand auf.

Sebastian Knöchel für Camillo 92,9