Nachtgedanken für Dienstag, 10. April 2007

Virus im System

Wenn die Verbindung im Netzwerk steht, ist es kein Problem, auf andere PCs zuzugreifen. Datenaustausch, Internet, Nachrichten schreiben, Drucken, Kopieren und Spielen im Heimnetzwerk oder in der Firma macht Spass und ist effektiv.

Mit einem simplen Teil namens „Router“ kann ich in die weite Welt der 1000 Möglichkeiten durchstarten.

Dennoch passiert es ganz schnell, dass sich Vieren im Netz breitmachen, und plötzlich riesige Firmen einfach still stehen, da nichts mehr geht.

Ich stelle mir meine Gemeinde, in der ich mitarbeite und zum Hauskreis gehe, oder regelmäßig eine Gruppe besuche, genauso vor:

Es ist ein riesen Netzwerk, indem ich Gott finden kann. Menschen tauschen sich untereinander aus, und helfen sich gegenseitig. Ich kann von vielen lernen, aber auch selbst meine Erfahrungen an andere weitergeben.

Jesus hat es sich so vorgestellt, dass wir auf einander acht geben und gemeinsam versuchen im Glauben weiterzukommen.

Nur so können neue Menschen in die Gemeinschaft mit Gott hineinwachsen, indem wir uns zu unserer Gemeinde bekennen.

Oft gibt es aber auch so manche Vieren, die ganze Kreise auflösen. Gott spricht in der Bibel vom Teufel, der immer wieder versucht unsere Beziehung zu ihm nichtig zu machen.

Dennoch darf ich auf eines hoffen: Gott ist stärker als alles Schlechte. Und er hat mir eine Option offen gelassen, die richtig genial ist:

Ich darf anderen Menschen vergeben, und selbst Vergebung erwarten. Das kostet Mut und Kraft, aber Vergebung ist neben der Liebe das schönste, was Menschen sich geben können.

Sebastian Knöchel für Camillo 92,9