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Nachtgedanken für Montag, den 19. März 2007 Neugeboren Heute geht es im Wochenspruch für diese Woche ums sähen. Wer etwas säht, der will auch etwas ernten. Stecke ich zum Beispiel eine Kartoffel in die Erde, gieße und pflege sie, werde ich irgendwann frische Kartoffeln ernten können. Meine eingegrabene Kartoffel werde ich nicht mehr finden, sie stirbt nach der Wurzelbildung ab. Es gibt Kartoffeln die sind vor dem einsetzen in die Erde schon verwelkt. Das ganze Beispiel, nur mit einem Weizenkorn steht in der Bibel, bei Johannes 12: Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, kann keine Frucht bringen, sondern bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt Jesus will uns in diesem Gleichnis klar machen, dass er uns braucht. Wir sollen die neuen Früchte seiner Gemeinde hervorbringen. Das kann nur gehen, wenn wir in guten Boden, also sein Wort, fallen. Unser altes Leben wird wegsterben, und wir dürfen, wenn wir uns bekehren, mit ihm in ein neues Leben wagen. Dieses „alte Leben“ wird nur im bildlichen Sinne vorbei sein. Ich stelle mir das so vor: Wenn ich ein Bäumchen einpflanze, kann ich diesen auch nicht beim wachsen zuschauen. Erst nach Jahren bemerke ich, wie groß dieser kleine Baum geworden ist. Genau so ist es auch im Glauben: Die Früchte meiner Arbeit für Gott bemerke ich vielleicht nie, oder meist viel viel später. Für ein gutes Wachstumsergebnis sind ein paar Voraussetzungen nötig: Erde, Wasser, Sonne und Pflege. Diese Voraussetzungen in Form von Gebet, Bibellesen, Gesprächspartner und einer Gemeinschaft brauchst du auch für deine Beziehung zu Jesus, sonst ist alles schnell verwelkt. Also hol dir mal wieder bei Gott eine Portion Dünger für dein Leben ab. Für Camillo 92,9 - Sebastian Knöchel | ||